Main Content

Pohutukawa: Neuseelands Baum, der sich selbst schmückt

 

Ein ganz besonderer Weihnachtsbaum wächst auf der anderen Seite der Erde, in Neuseeland. Der Pohutukawa – in Deutschland auch Eisenholzbaum genannt – ist wie unsere Tannen und Fichten immergrün. Zur Weihnachtszeit allerdings, wenn auf der Südhalbkugel Sommer ist, schmückt er sich mit puscheligen roten Blüten.

 

Pohutukawa: Der etwas andere Weihnachtsbaum

Wenn in Neuseeland Weihnachten ist, ist dort Sommer. Es ist warm und sonnig, man trifft sich gerne am Strand zum Grillen. Und wenn man Glück hat, findet man ein schattiges Plätzchen unter einem Baum – zum Beispiel einem Pohutukawa.

Dieser typisch neuseeländische Baum ist immergrün, wie unsere Tannen und Fichten. Jedes Jahr ab Mitte Dezember bis Januar blüht er – und verwandelt sich in ein rotes Pinselmeer!

Die Blüten der Pohutukawa-Bäume sind besonders auffällig: Sie sehen aus wie rote Pinsel; der Baum ist über und über mit den knallroten Puscheln bedeckt. Fast könnte man meinen, der Baum hätte sich geschmückt, weil Weihnachten ist.

Bei den sommerlichen Temperaturen zu Weihnachten in Neuseeland wären Weihnachtskarten mit Schneemännern und dicken Mützen also eher unpassend. Kein Wunder also, dass der Pohutukawa auf vielen neuseeländischen Weihnachtskarten zu sehen ist.

Die Neuseeländer bezeichnen den Baum als „New Zealand Christmas Tree“ – geschlagen und ins Wohnzimmer verfrachtet wird er allerdings nicht. Kein Wunder, gefeiert wird ohnehin meist im Freien.

Wo wächst der Pohutukawa?

Neuseeland-Urlauber finden die auffälligen Bäume vor allem auf der Nordinsel. Ein besonders imposantes Exemplar des Pohutukawa steht in Te Araroa auf der Nordinsel – der Baum ist mit rund 600 Jahren der größte und älteste Neuseelands.

Auch in Kalifornien ist der Baum mittlerweile recht verbreitet. In Deutschland kennt man ihn vor allem als Kübelpflanze – bei uns blüht er dann allerdings nicht über Weihnachten, sondern in „unserem“ Sommer. Ein Einsatz als fedrig geschmückter Weihnachtsbaum entfällt daher leider.