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Ohne Strom geht heute nichts mehr: Unser Smartphone, der elektrische Rasenmäher oder der Camping-Kühlschrank wollen regelmäßig aufgeladen werden. Gerade an Orten, wo die klassische Stromversorgung ihre Lücken hat, ist eine mobile Solaranlage die beste Lösung: tragbar, unkompliziert und nachhaltig. In diesem Artikel erklären unsere Experten, wie eine mobile Photovoltaikanlage funktioniert, welche Arten es gibt und wofür sie genutzt werden kann. Außerdem beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um die mobile Stromversorgung mit Solarmodulen.
Mobile Solaranlagen bestehen in der Regel aus 3 Komponenten: einem Solarpanel, einem passenden Ladekabel und einem tragbaren Stromspeicher, der sogenannten Powerstation.
Natürlich gibt es mobile Solarzellen in unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Welche mobile Solaranlage für Ihre Zwecke die beste ist, kommt schlicht darauf an, wofür Sie sie brauchen.
BAUHAUS-Kunden nutzen mobile Solaranlagen unter anderem …
Schritt 1: Stellen Sie das Solarpanel auf und richten Sie es zur Sonne aus
Schritt 2: Schließen Sie das entsprechende Solarladekabel an den passenden Ausgangsanschluss des Solarpanels an
Schritt 3: Schließen Sie nun das Solarladekabel am entsprechenden Eingangsanschluss der Powerstation an (Hierbei auf Kompatibilität zwischen Panel & Powerstation achten)
Schritt 4: Laden Sie die Powerstation über das Solarpanel auf
Anschluss eines Gerätes über USB an der Powerstation
Geräte mit Strom versorgen
Ob Sie sich nun für eine tragbare Photovoltaikanlage mit oder ohne Speicher entscheiden, hängt von einem entscheidenden Punkt ab: Wo und wofür setzen Sie das Gerät ein?
Die Powerstations im BAUHAUS-Sortiment wiegen zwischen ca. einem und 20 Kilo. Leichtere Modelle erzeugen dabei 80 W Dauerleistung, größere mobile Solar-Stromspeicher sogar bis zu Wer nur das Handy oder Notebook laden möchte, dem reicht eine kleine Powerstation oder ein kleines Panel. Wenn größere Geräte angeschlossenen werden sollen, brauchen Sie auch eine leistungsfähigere Powerstation. Wo der Transport im Wohnmobil, im Garten oder auf einem größeren Boot kein Problem darstellt, ist das Mitschleppen größerer Powerstations etwa beim Trekking eher schwierig. In diesem Fall raten wir dazu, Ihr Endgerät ohne Zwischenspeicher direkt am Solarmodul aufzuladen. Die meisten tragbaren Solarmodule verfügen über einen USB-Anschluss.
Die Ladungsumwandlung des Solarmoduls hängt vom Winkel der direkten Sonneneinstrahlung, der Temperatur, dem Wetter und der Ladezeit ab. Natürlich ist die Sonnenstrahlung im Sommer intensiver als im Winter – und entsprechend fällt auch der Ertrag einer mobilen Solaranlage höher aus. Trotzdem können Sie Ihre tragbare Photovoltaik auch an sonnigen Wintertagen einsetzen. Richten Sie die Vorderseite des Solarmoduls dabei immer zur Sonne aus, um einen maximalen Wirkungsgrad zu erzielen. Rechnen Sie dabei allerdings mit längeren Ladezeiten für Ihre Powerbank.
Wer gerne mit dem Wohnmobil verreist, längere Wanderungen macht oder anderweitig in der Natur unterwegs ist, weiß: Strom macht das Leben leichter. Wollen Sie also unterwegs nicht auf Telefon, Kühlbox oder Kamera verzichten, packen Sie am besten eine tragbare Solaranlage ein. Übrigens: Nicht nur aus Umwelt-Gesichtspunkten kann eine mobile PV sinnvoller sein als beispielsweise ein Stromaggregat , das mit Diesel betrieben wird. Auch die Nachbarn freuen sich über die erholsame Stille auf dem Campingplatz.
Bei Stromausfall gibt es mehrere Arten, sich mit Energie zu versorgen. In der Regel werden Stromausfälle innerhalb weniger Stunden behoben. Um diese Zeit zu überbrücken, sollten Sie zuhause immer geladene Ersatzakkus oder Powerbanks bereithalten. Außerdem rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) dazu, solarbetriebene Batterieladegeräte oder Powerstations für den Fall eines längeren Stromausfalls bereitzuhalten. Weil mobile Solaranlagen ihren Strom über die Sonneneinstrahlung erzeugen, sind Sie auf diese Weise unabhängig vom öffentlichen Stromnetz: So können Sie einzelne Geräte zur Notstromversorgung anschließen.
Wichtig: Mobile Solaranlagen sind nicht für den Anschluss ans Hausnetz geeignet und können nicht den gesamten Haushalt mit Strom versorgen.
Mobile Solarspeicher haben – je nach Größe – eine Speicherkapazität zwischen 0,1 und 2,5 Kilowattstunden (kWh). Um Ihr Smartphone zu laden, benötigen Sie pro Ladevorgang etwa 0,01 kWh. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher 1-Personen-Haushalt verbraucht pro Tag 3,6 kWh. Allerdings sind dies lediglich Referenzwerte. Je nach Stromverbrauch, Einsatzzweck und Akku-Kapazität halten Solar-Powerbanks unterschiedlich lang.
Äußerst unkompliziert. Mobile Sonnenkollektoren funktionieren in aller Regel nach dem „Plug and Play“-Prinzip: einfach das Solarmodul aufstellen, den Akku per Kabel anschließen und sofort Energie produzieren. Leichter geht es kaum.