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Niederdruck-Armaturen arbeiten drucklos und kommen oft zum Einsatz, wenn Sie Ihr Warmwasser nicht aus der Leitung beziehen, sondern durch einen Durchlauferhitzer bzw. einen Boiler erhitzen lassen. Entdecken Sie jetzt hochwertige und preiswerte Niederdruck-Armaturen für Küche und Bad mit klassischen und modernen Designs.
Niederdruck-Armaturen für Küche und Bad
Wenn Sie Warmwasser nicht direkt aus der Leitung, sondern aus einem Warmwasserbereiter beziehen, können Sie keine normale Waschtisch- oder Spültischarmatur installieren. Diese sind, als sogenannte Hochdruck-Armaturen, nämlich für den Versorgungsdruck, also den Wasserdruck in Trinkwasserleitungen, ausgelegt. Für einen drucklos arbeitenden Boiler wäre dieser Druck jedoch zu hoch. Deshalb benötigen Sie eine druckausgleichende Niederdruck-Armatur: Sie sorgt mit Ihren drei Anschlussschläuchen dafür, dass Ihr Warmwasserspeicher keinen Leitungsdruck aushalten muss und ermöglicht zudem das Abfließen des beim Erhitzen entstehenden Ausdehnungswassers.
Oberhalb des Spül- und Waschbeckens unterscheiden sich Niederdruck-Armaturen für Küche und Bad optisch nicht von normalen Armaturen. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Farben und Materialien. Entdecken Sie in unserem Sortiment beispielsweise Spültischarmaturen für Niederdruck mit und ohne Geschirrbrause in Chrom- und Edelstahloptik oder Niederdruck-Armaturen für die Küche in Schwarz mit Anti-Fingerabdruck-Beschichtung. Auch platzsparende, mit Warmwasserbereitern kompatible Waschtischarmaturen haben wir für Sie im Angebot.
Praktische Funktionen, die es beim Kauf zu beachten gilt
Abseits von Design und Material finden Sie in unserem Sortiment Niederdruck-Armaturen mit verschiedenen praktischen Features, die Ihnen beispielsweise dabei helfen, Wasser und Energie zu sparen und Unfälle zu vermeiden. In der folgenden Übersicht finden Sie die beliebtesten Zusatzfunktionen für Niederdruck-Wasserhähne kurz erklärt.
- Antikalk-Funktion: Die Mischdüse ist mit flexiblen Noppen ausgestattet, von denen sich Kalk ganz einfach abreiben lässt. Das sorgt für einen weichen, spritzfreien Wasserstrahl und reduziert den Reinigungsaufwand.
- Durch die Luftbeimischung mittels Luftsprudler oder Mischdüse wird dem Wasser Luft beigemengt. Dadurch entsteht ein angenehmer, weicher Strahl, der weniger spritzt und gleichzeitig Wasser spart.
- Die integrierte Wassersparfunktion überzeugt mit Temperaturbegrenzung und Heißwassersperre. Sie begrenzt die maximale Wassertemperatur, schützt vor Verbrühungen und spart gleichzeitig Energie – ideal für Haushalte mit Kindern.
- Eine Wassermengenbegrenzung reguliert den maximalen Wasserdurchfluss pro Minute, was den Wasserverbrauch und damit die Kosten deutlich senken kann.
- Für mehr Flexibilität sorgt ein ausziehbarer Brausekopf. Er lässt sich direkt aus der Armatur herausziehen und erleichtert damit nicht nur den Abwasch, sondern auch die Reinigung der Spüle oder das Befüllen großer Töpfe und Gefäße.
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Niederdruck-Armatur installieren: Tipps und Hinweise
Bevor Sie Ihre Niederdruck-Armatur montieren, nehmen Sie Ihren Durchlauferhitzer oder Boiler vom Strom und drehen den Leitungshahn zu. Dann demontieren Sie alte Armaturen und entfernen, falls nötig, den Siphon, um mehr Platz unter dem Becken zu haben. Danach gehen Sie bei der Installation wie folgt vor:
- Zusammenbau: Bauen Sie Ihren Niederdruck-Wasserhahn nach Montageanleitung zusammen.
- Montage: Fädeln Sie die drei Anschlussschläuche durch die vorgebohrte Öffnung am Rand des Beckens und montieren Sie dann die Armatur von unten am Spülbecken oder Waschtisch.
- Anschluss Kaltwasser: Verbinden Sie nun den Kaltwasserschlauch der Armatur mit dem Anschluss der Wasserleitung. Setzen Sie dazwischen, wie in der Anleitung beschrieben, Durchflussregler und Rückflussverhinderer ein.
- Anschluss Warmwasserspeicher: Die anderen beiden Anschlussschläuche schließen Sie als Zu- und Auslauf an Ihren Durchlauferhitzer an. Vergessen Sie beim Anschließen das Einsetzen der Dichtungen nicht. Ist alles verbunden und das Gerät im Schrank verstaut, können Sie Ihren Siphon wieder montieren, sofern Sie ihn ausgebaut haben.
- Entlüften: Nun entlüften Sie den Boiler. Hierfür stecken Sie den Stöpsel ins Becken und drehen das Eckventil der Wasserleitung wieder auf. Stellen Sie die Armatur auf “kalt”, öffnen Sie den Hahn und warten Sie, bis der Strahl spritzfrei läuft. Wiederholen Sie den Vorgang für die Einstellung des Hahns auf “warm”.
- Dichtheitsprüfung: Ziehen Sie den Stöpsel und überprüfen Sie beim Ablauf des Wassers die Dichtheit Ihrer Konstruktion.
- Stromanschluss: Ist alles in Ordnung, können Sie den Warmwasserbereiter an den Strom anschließen. Damit ist die Installation abgeschlossen.
Hinweis: Achten Sie beim Anschließen darauf, die Schläuche nicht zu knicken. Ziehen Sie zudem die Anschlüsse nur handfest an, um Beschädigungen zu vermeiden. Wenn Sie sich beim Anschluss der Armatur unsicher sind, lassen Sie die Installation besser von einer Fachkraft durchführen, um einem Wasserschaden vorzubeugen.
Häufige Fragen zu Niederdruck-Armaturen
Wie funktioniert eine Niederdruck-Armatur?
Wenn Sie die Niederdruck-Armatur aufdrehen, fließt das kalte Wasser aus der Leitung zuerst in die Armatur. Von dort aus gelangt ein Teil des Wassers direkt als Kaltwasser in den Hahn. Der andere Teil wird jedoch über den Zulaufschlauch in den drucklosen Warmwasserspeicher geleitet und dort erhitzt.
Das nachfließende, kalte Wasser verdrängt das bereits erhitzte Wasser. So gelangt dieses über einen zweiten Schlauch, den Auslaufschlauch, zurück in die Armatur und strömt dann warm aus dem Hahn. Niederdruck-Armaturen tropfen aufgrund ihrer Funktionsweise nach dem Schließen des Hahns oft etwas nach. Das ist völlig normal, denn auf diese Weise wird das Ausdehnungswasser aus dem Durchlauferhitzer abgeleitet.
Wie oft muss eine Niederdruck-Armatur gewartet werden?
Die Wartungsmaßnahmen einer Niederdruck-Armatur unterscheiden sich grundsätzlich nicht von denen anderer Armaturen. Die Oberfläche des Wasserhahns sollte regelmäßig gereinigt und Düsen sollten entkalkt werden. Hierfür eignen sich Essig oder andere Kalkentferner. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Anschlüsse regelmäßig auf Dichtheit zu überprüfen und bei Bedarf alte Dichtungen auszutauschen.
Welche Vorteile bieten Niederdruck-Armaturen gegenüber normalen Armaturen?
Niederdruck-Armaturen werden in Kombination mit drucklos arbeitenden Durchlauferhitzern oder Boilern verwendet. Diese sind vor allem dann eine praktische und funktionale Lösung, wenn es keinen direkten Warmwasseranschluss gibt. Die Nutzung eines Boilers spart oft Kosten, weil keine aufwändige Anbindung an die zentrale Warmwasserversorgung nötig ist.
Darüber hinaus ist das System aus Warmwasserbereiter und Niederdruck-Wasserhahn besonders vorteilhaft, wenn es nur wenig Warmwasserbedarf gibt, zum Beispiel im Gäste-WC, im Gartenhaus oder in der Werkstatt. Da der Boiler das Wasser nur bei Bedarf erhitzt, können Niederdrucksysteme hier oft energieeffizient eingesetzt werden.
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