Das perfekte Gewächshaus für Ihren Garten

Ein Gewächshaus im Garten bietet das ganze Jahr Gärtnerspaß. Die Auswahl ist riesengroß: vom einfachen Folienhaus bis hin zu frei stehenden Gewächshäusern mit Wintergarten-Anmutung. Allen gemein ist, dass sie dem engagierten Gärtner jahrein, jahraus ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Wir zeigen Ihnen, welches Gewächshaus wofür geeignet ist.


  • Palram – Canopia Gewächshaus Hybrid (Grundfläche: 4,6 m²)

    Palram – Canopia Gewächshaus

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  • Palram – Canopia Gewächshaus Hybrid (Außenmaß inkl. Dachüberstand (B x T): 185 x 246 cm)

    Palram – Canopia Gewächshaus

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  • Vitavia Gewächshaus Venus 3800 (Außenmaß inkl. Dachüberstand (B x T): 195 x 195 cm, Silbergrau)

    Vitavia Gewächshaus

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Welche Dachform sollte mein Gewächshaus haben

Gewächshaus

Entscheidend ist die Lage im Garten. Freistehend oder an das Haus angebaut? Denn sie bedingt die Dachform. Ist das Gewächshaus mit der Hauswand verbunden, führt am Pultdachkein Weg vorbei. Möchte man von allen Seiten Sonne haben, ist ein Satteldachdie richtige Wahl.

Wer nur ein altes Gewächshaus ersetzt, hat es einfach. Wer aber zum ersten Mal ein Glashaus aussucht, steht vor einem kaum überschaubaren Angebot.

Schon die einfache Frage nach der Grundfläche bietet Zündstoff: Experten raten dazu, das Gewächshaus so groß zu kaufen, wie es Geldbeutel und Grundstück hergeben. Fachberater berichten, dass sie nie Klagen über zu große Gewächshäuser hören, sich aber viele Erstkäufer später über ihre Sparsamkeit ärgern. Ein Gewächshaus hat Suchtpotenzial!

Wichtig ist auch die geplante Nutzung: Dreht es sich nur um die gelegentliche Anzucht von Gemüse oder die Beherbergung von Tomaten in der Übergangszeit, kann ein einfaches Foliengewächshaus ausreichen.

Wer sein Gewächshaus das ganze Jahr über aktiv nutzen will, muss tiefer in die Tasche greifen.


Alle Vor- und Nachteile von Pultdach und Satteldach im Überblick:

Das Pultdach

Vorteile

  1. Leichter mit Gebäuden zu verbinden
  2. Mehr Höhe, mehr Platz im Eingangsbereich
  3. Ansprechende, moderne Optik

Nachteile

  1. Weniger Auswahl, da weniger Hersteller
  2. Oft geringe Dachneigung
  3. Einseitige Ausrichtung des Hauses

Das Satteldach

Vorteile

  1. Große Auswahl
  2. Großes Zubehörangebot
  3. Sonne gleichmäßig von beiden Seiten

Nachteile

  1. Kaum Stehhöhe im Bereich der Außenwände
  2. Weniger Luft im Gewächshaus
  3. Schiebetürenführungen laufen außerhalb

Die beste Lage für ein Gewächshaus im Garten

Ob sich eine Nord-Süd- oder Ost-West-Ausrichtung empfiehlt, hängt vom geplanten Anbau ab: Für eine Nord-Süd-Ausrichtung spricht, dass sich das Haus frühmorgens bereits erwärmt und trotzdem mittags nicht zu warm wird.

Für die Ost-West-Variante spricht, dass das Haus bereits im Frühling viel Sonne und damit Wärme abbekommt.

Egal für welche Himmelsrichtung Sie sich entscheiden – in jedem Fall sollten Sie Abstand zu Bäumen halten. Zwar bieten sie Schutz vor Wind und Auskühlung, gefährden aber gleichzeitig durch abfallendes Totholz, Laub oder auch nur durch Schatten Ihr Gewächshaus.

Welches Material für die Platten?

Neben der (günstigen) Verkleidung der Flächen mit Folie gibt es zwei große Gruppen von Materialien: UV-stabilisiertes Polycarbonat und Echtglas. Beide haben Vorteile, die Sie abwägen müssen. Kunststoffflächen haben eine bessere isolierende Wirkung aufgrund der Luftkanäle in der Fläche; das ist besonders gut im Winter und in der Übergangszeit zu spüren. Dazu bricht das Polycarbonat das Licht, was die Beschattung des Hauses vereinfacht. Echtglas ist optisch ansprechender, gerade wenn das Gewächshaus auch als Wohnraum genutzt werden soll. Dazu könnte eine Beschaffung von Ersatzflächen in ferner Zukunft ggf. etwas leichter sein. Eine Kombination beider Materialien ist auch möglich.

Ein Gewächshaus als Wohnraum?

Einer der wichtigsten Trends im Garten in den letzten Jahren ist, dass Garten- und Gewächshäuser auch als Wohnräume eingesetzt werden. Das kann ein Partyraum oder auch ein ständig genutztes Atelier oder Teehaus sein. Wenn Ihnen eine solche Nutzung vorschwebt (oder sie zumindest nicht ausgeschlossen ist), sollten Sie das schon bei der Planung berücksichtigen: Das fängt mit der Größe an – keiner feiert gern auf fünf Quadratmetern – und geht mit First und Seitenwänden weiter, die eine möglichst durchgehende Stehhöhe ermöglichen sollten. Glas liegt hier bei den Eindeckungen klar vorn, aber auch ein möglichst ebener Boden und eine modulare Innenausstattung gehören dazu.

Tipp: Heizung und Lüftung gleich mit einkalkulieren!


Ohne Fundament geht nichts

Die Grundplatte des Gewächshauses ist im Regelfall nicht Bestandteil des Bausatzes, spielt aber eine wichtige Rolle beim Bau. Hier sollten Sie in keinem Fall Kompromisse eingehen.

Ein Gewächshaus bietet Wind, Schnee & Co. große Angriffsflächen, ohne ihnen viel Masse entgegensetzen zu können. Ein stabiler, absolut ebener Fundamentrahmen oder ein Streifen- oder Punkt-Fundament aus Beton ist deswegen Pflicht.

Wenn Sie keinen Beton anmischen wollen, können Sie sich eventuell mit fertigen Fensterstürzen behelfen. Nur bei leichten Gewächshäusern von wenigen Quadratmetern Grundfläche kann man es mit einem Provisorium aus Gehwegplatten bewenden lassen.


Welche Gewächshaus-Verglasung ist die richtige für mich?

Neben dem Dach ist bei einem Gewächshaus die richtige Verglasung wichtig. Ohne sie wären Ihre Pflanzen völlig schutzlos. Umso wichtiger ist eine langlebige Verglasung. Ob diese aus Glas oder Hohlkammerplatten besteht, hängt vom Standort, den Anforderungen der Pflanzen und der Grundkonstruktion ab.

Die unterschiedlichen Verglasungen bieten verschiedene Vor- und Nachteile, nicht nur preislich:

Klarglas

Klarglas

Klarglas wird als Material für Gewächshäuser schon seit Jahrhunderten genutzt. Dabei ist es dafür gar nicht so gut geeignet, wie viele denken. Denn die Sonne kann durch Klarglas ungehindert durchscheinen. Das vertragen nicht alle Pflänzchen. Empfindliche Pflanzen verbrennen so sehr leicht. Die Lösung? Deswegen sollten Sie unbedingt eine Beschattung einplanen. Das Gewicht ist zudem hoch und die Dämmung schlecht. Häufigster Knackpunkt: Ein Glas-Gewächshaus ist teurer als Modelle aus Kunststoff.

Trotz dieser Nachteile bleibt Glas gefragt. Denn Klarglas wirkt hochwertiger als viele Alternativen. Und: Je nachdem, welche Pflanzen Sie in Ihrem Gewächshaus ziehen möchten, kann Klarglas sogar eine sehr sinnvolle Wahl sein. Denn dadurch, dass UV-Licht ungeschützt passieren kann, erhalten die Pflanzen mehr Licht. Auch der Standort kann eine Rolle spielen: Ist er ohnehin sehr schattig, entfällt unter Umständen eine aufwändige Außenschattierung.

Besonders hochwertig: Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG). Es ist dreimal so stabil wie Standardglas und zerbricht nur in kleine, stumpfe Brocken.


Hohlkammerplatten

Hohlkammerplatten

Hohlkammerplatten (HKP) geben ein diffuses Licht nach innen ab, oft mit verringerter UV-Durchlässigkeit. Die Isolation schlägt Glas um Längen. Bei einem k-Wert von 3 wiegt eine Hohlkammerplatte 4–5 kg/m². Möglich ist das, weil die Platten aus Kunststoff eine Luftschicht einschließen. Glas ist bei gleicher Isolationswirkung mit 20 kg/m² mindestens viermal so schwer.

Als Faustregel gilt: Je dicker, desto besser isoliert. Übertreiben sollten Sie es jedoch nicht, denn stark isolierte Platten halten zu viel Licht ab.

Und sogar dünnere Platten sind nahezu unzerbrechlich. Wenn Sie ein Treibhaus planen, sollten Sie zu Polycarbonat und nicht zu Polyethylen greifen. Denn Polycarbonat hält wie Glas die Wärmeenergie im Inneren. Zudem ist Polycarbonat (PC) UV-stabil, robust und hochtransparent.


Kombiverglasung

Kombiverglasung

Die Kombiverglasung ist die ideale Kombination für die meisten Hobbygärtner: Hohlkammerplatten im Dach, dazu Glas an den Seiten.

So erreichen Sie das Beste aus beiden Welten: weiche Einstrahlung von oben und ein unverstellter Blick von innen nach außen. Dazu ein attraktives Erscheinungsbild und günstigere Gesamtkosten.


Welches Rahmenmaterial ist empfehlenswert?

fraum im gewächshaus

Die häufigsten Materialien für den Rahmen sind Holz, Aluminium und Kunststoff. Ein Aluminium-Gewächshaus ist sehr belastbar. Weil es korrosionsbeständig ist, werden Sie lange Freude daran haben. Aluminium leitet Wärme gut und ist dadurch für den Einsatz im Gewächshaus gut geeignet. Damit sich keine Kältebrücken bilden, sollten Sie darauf achten, dass die Aluminiumprofile gute Isolationseigenschaften haben.

Ähnlich positive Eigenschaften hat auch das Kunststoff-Gewächshaus. Es ist zudem UV- und farbbeständig. Weil es weder gestrichen noch gewartet werden muss, ist es noch pflegeleichter als ein Alu-Gewächshaus.

Ganz anders Holz: Zwar schätzen viele Gärtner die Optik. Doch Holzrahmen müssen regelmäßig gepflegt werden. Heimisches Holz ist zudem nicht beständig genug, doch tropische Harthölzer sind teuer und umstritten. Deswegen kommt Holz fast nur noch beim Eigenbau zum Einsatz.


Welche Gewächshausarten gibt es?

Für jeden Garten gibt es das perfekte Gewächshaus. Egal ob groß oder klein dauerhaft oder nur vorübergehend. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein Gewächshaus zuzulegen, macht es Sinn, sich mit den unterschiedlichen Varianten auseinanderzusetzen.

Mini-Gewächshaus

Mini-Gewächshaus

In dieser Klasse findet sich alles – vom verglasten Frühbeet über Gewächshaus-Schränke bis hin zu ausgewachsenen Anlehngewächshäusern.

Sie alle haben gemeinsam, dass hier der verfügbare Platz auf dem Balkon oder im Reihenhausgarten die bestimmende Größe ist. Das muss aber nicht zu Kompromissen führen, denn die Auswahl an hochwertigen Produkten ist groß!

Vorteile eines Mini-Gewächshauses:

  1. Viel hochwertiger Pflanzraum auf ganz wenig Platz
  2. Sehr attraktives Design
  3. Oft die einzige Möglichkeit, auf Balkon und Dachterrasse Gemüse zu ziehen

Foliengewächshaus

Das Foliengewächshaus

Es gibt zwei typische Gründe für den Kauf eines Foliengewächshauses: Zum einen für Einsteiger, um die Arbeit mit einem Gewächshaus einmal günstig auszuprobieren; zum anderen, weil für eine einzelne Aufgabe das leichte Folienhaus oft schon ausreicht.

Die Preisspanne beginnt bereits unter 100 €.

Vorteile eines Foliengewächshauses:

  1. Unschlagbar günstig in der Beschaffung
  2. Leicht auf- und wieder abzubauen
  3. Auch als Übergangslösung geeignet

klassisches Gewächshaus

Das klassische Gewächshaus

Kunststoffgewächshäuser bilden die breite Mittelklasse, lieferbar in allen Größen, Materialien und Ausstattungen. Für die meisten Gärten und Aufgaben mehr als ausreichend.

Mit etwas Pflege nahezu unbegrenzt haltbar und oft als Set auch preislich attraktiv. Ein barrierefreier Zugang und eine abschließbare Tür sind hier erstmals möglich. Dazu kommt ein sehr großes Angebot an Zubehör.

Vorteile eines klassischen Gewächshauses  

  1. Extreme Vielfalt der Baukastensysteme: der Einstieg in die Welt des klassischen Glashauses
  2. (Regen-) Bewässerungssysteme möglich und sinnvoll
  3. Beschattung, Lüftung und Heizung möglich und sinnvoll

Premiumglashaus

Premiumglashaus

Beim Glasgewächshaus sind der Kreativität und den Wünschen keine Grenzen gesetzt. Gerade wer Exoten züchtet oder sein Gewächshaus auch als Raum zum Leben nutzen will, landet oft in dieser Klasse. Und damit ist der Planungs- und Montageaufwand dann meist auch auf dem Niveau eines klassischen Wintergartens.

Eine Anbindung an das Stromnetz ist hier Voraussetzung, um Licht, Belüftung und Heizung nutzen zu können.

Vorteile eines Premiumglashauses:

  1. Sehr attraktives Design – diese Häuser sind viel mehr als nur Häuser für die Anzucht
  2. Zeitgleiche Nutzung als Gewächshaus und Wohnraum möglich
  3. Extrem stabile, hochwertige und langlebige Materialien

10 Gründe für ein Gewächshaus

1. Zeitlos: Das Gartenjahr beginnt, wann immer Sie Lust dazu haben.

2. Freiheit: Nur Sie entscheiden, welches Gemüse Sie anbauen wollen.

3. Erfolg: Ein Gewächshaus schützt vor schwachen Setzlingen, Schädlingsbefall und schlechten Ernten.

4. Ausdauer: Im Glashaus wächst auch im Winter leckeres Gemüse.

5. Wintergäste: Hier überwintern Oleander, Zitronenbäumchen & Co.

6. Ausgesperrt: Schnecken und Schädlinge haben hier keinen Platz.

7. Wetter: Schnee, Sturm, Hagel, Schlagregen und Frost können Ihren Pflanzen nichts mehr anhaben.

8. Rückzugsort: Ihre persönliche Oase. Hier sperren Sie den Alltag aus.

9. Sparen: Samentüten kosten fast nichts und geben volle Ursprungs-Kontrolle.

10. Exotik: Sie können wirklich Melonen in Nordeuropa ziehen. Unter Glas.


Ihr Gewächshaus an Ihre Bedürfnisse anpassen

Erst mit der Anpassung an Ihre persönlichen Wünsche wird das Gewächshaus richtig gut: Dazu gehört zum Beispiel ein Regal- und Pflanztisch-System, damit Sie auf mehreren Ebenen arbeiten können.

Auch (automatische) Dachlüfter sind extrem wichtig; sie gehen Hand in Hand mit Beschattungsnetzen, denn nicht jede Pflanze mag die volle Sonneneinstrahlung.

Damit Sie die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Ihrem Gewächshaus kennen, brauchen Sie eine spezielle Funkwetterstation.

Doch damit nicht genug: Hohe Temperaturen erfordern ein Bewässerungssystem und eine aktive Belüftung, Kälte im Winter dagegen eine Heizung – und die kann schon bei einem einfachen Foliengewächshaus sinnvoll sein.

Für Ihr Gewächshaus braucht es also noch ein bisschen Gewächshaus-Zubehör, um den Gärtnerspaß perfekt zu machen.


Fazit bei der Suche nach dem perfekten Gewächshaus

Es gibt nicht das eine perfekte Gewächshaus für alle. Das Wunsch-Gewächshaus sieht für jeden anders aus, weil jeder auch unterschiedliche Bedingungen hat.

Das Gute ist: Hobbygärtner haben heute mehr Wahlmöglichkeiten als jemals zuvor. Ein Anlehn-Gewächshaus aus Acrylglas ist genauso möglich wie ein alleinstehendes Treibhaus mit Isolierglas. Oder doch der Anbau mit Hohlkammerplatten? Standortverhältnisse im Garten und die angebauten Pflanzen grenzen die Möglichkeiten ein. Auch Lieferung und Kosten beeinflussen die Kaufentscheidung. Und natürlich das Design.

Die große Herausforderung bleibt: die eigenen Ansprüche, die Bedürfnisse der Pflanzen und die Standortbedingungen unter einen Hut zu bringen. Wenn Sie alle Vor- und Nachteile der Materialien und Ausführungen kennen, werden Sie sich jedoch schnell für ein neues Gewächshaus entscheiden können und viel Freude daran haben.

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